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Am 7 Februar 2012 wurde in Berlin der goldene Stern des Sports vergeben. Die SG Marßel Bremen erreichte einen hervorragenden 14. Platz.

SG Marßel gehört zur "Creme de la Creme"

SG Marßel in Berlin mit "Stern des Sport in Gold" ausgezeichnet / Bundeskanzlerin gratuliert

Zu den herausragenden Deutschen Sportvereinen, die gestern in Berlin mit der Verleihung der "Sterne des Sport in Gold" für das vergangene Jahr geehrt wurden, gehört auch die Sportgemeinschaft Marßel, die sich damit zur "Creme de la creme" der deutschen Sportwelt zählen darf.
Von Peter Otto Marßel.

Die Vertreter der SG Marßel hatten dem Ereignis schon seit Wochen entgegengefiebert. Die Veranstaltung, an der viele Vertreter aus Politik und Gesellschaft teilnahmen, fand in der DZ Bank am Pariser Platz unmittelbar vor dem Brandenburger Tor statt.


Zum großen Stern in Gold hatte es diesmal für die SG Marßel nicht gereicht, aber frei nach dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles!" nahmen Vereinspräsident Werner Müller und der Vertreter der Volksbank Bremen-Nord, Hartmut Schulz, zumindest einen kleinen goldenen Stern, die Urkunde, einen Scheck und den Händedruck der Bundeskanzlerin freudig entgegen.


Die Nordbremer erhielten die Auszeichnung dafür, dass die SG Marßel neue Wege gegangen ist, als sie in einem sozialen Brennpunkt ein modernes Zentrum für Sport, Bewegung und Kommunikation geschaffen hat. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, hob die Bedeutung des Breitensports in den 91000 deutschen Vereinen mit 28 Millionen Mitgliedern hervor. Der Breitensport sei ohne die 8,5 Millionen ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht möglich. "Wir müssen sie verstärkt in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken", sagte Bach. Auch der Vertreter des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, verwies darauf, dass der Stellenwert des Breitensports gewachsen sei. Bundesweit beteiligten sich gegenwärtig 320 der insgesamt 1100 Geldinstitute seines Verbandes an der Förderung von Projekten, die durch ein überzeugendes Sportangebot eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen.


Merkel dankte Preisträgern Zur Preisübergabe an die Vertreter von 18 Vereinen und der beteiligten Banken war Bundeskanzlerin Angela Merkel gekommen. Sie dankte allen Preisträgern persönlich und würdigte ihren Einsatz. Auch sie betonte: "Wir hätten das Allermeiste nicht ohne Ehrenamt geschafft." Spitzenturner Fabian Hambüchen repräsentiert seit 2009 als offizieller Botschafter die Stern-Aktion. Er gehörte der Jury an und hob hervor, dass alle 18 Vereine Gewinner seien, denn sie hätten vielseitige Ideen optimal umgesetzt und damit den Sport erlebbar und greifbar gemacht. Den "Großen Stern des Sports in Gold" erhielt die Märkische Turngemeinschaft Essen-Horst.


Die Sportgemeinschaft Marßel Bremen e.V. hat sich im vergangenen Jahr als Vertreterin des Landes Bremen bei der Aktion "Sterne des Sport" um einen goldenen Stern beworben. Seit acht Jahren zeichnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) solche Sportvereine in Deutschland mit dem "Stern des Sports" aus, die sich durch gezielte Maßnahmen langfristig gesellschaftlich engagieren.


Für diese Aktion "Dein Verein auf dem Weg zu den Sternen des Sports" können sich Vereine bewerben, die besondere Ideen entwickelt haben oder Projekte anbieten, die über den alltäglichen Sportbetrieb hinausgehen und sich in die Gesellschaft hinein auswirken. Hier ist beispielsweise an Angebote für Kinder und Senioren gedacht, an Maßnahmen zur Gesundheitserziehung und Prävention, an die Betreuung sozialer Randgruppen und Behinderter sowie an Vorhaben, die die Integration fördern. Auf jeden Fall soll mit der Aktion "Stern des Sports" der Breitensport gefördert werden.

aus "Die Norddeutsche" vom 09.02.2012

Foto der Preisverleihung: Werner Müller (2. von links) neben Angela Merkel

 

SGM 12.02.2012

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